Biografie

Hauptmann d.R. Dr. Hans Krech am 17. Juni 2001 an den Mauerkreuzen am Reichstag in Berlin

 

  • Am 21.6.1956 in Halle/S. geboren
  • Studium der Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 1984 Promotion zum Dr. phil.
  • 1984 Ausschluss aus der SED wegen der Entwicklung eines alternativen Sicherheitskonzeptes, 5 Jahre Berufsverbot und Arbeitslosigkeit, Überwachung durch das MfS. Seit 1986 Rund-um-die-Uhr-Überwachung durch das MfS mit 20 - 30 MfS-Agenten täglich, weil die Stasi befürchtete, dass Hans Krech der Revolutionsführer werden könnte.  
  • Verfasste konspirativ ein historisch-literarisches Revolutionslehrbuch zur Vorbereitung und Durchführung der anstehenden Revolution in der DDR. Das Manuskript konnte 1988/89 in den Westen geschmuggelt werden. Es war der einzige Aufruf zum Aufstand in der gesamten Geschichte der DDR und möglicherweise des ehemaligen Warschauer Paktes. Das Sicherheitskonzept Globaler Wandel und eine Originalkopie des Aufstandsaufrufes sind seit dem 1.12.2012 in der Dauerausstellung "EINHEIT IN FREIHEIT" in der BEGEGNUNGSSTÄTTE DEUTSCHE EINHEIT in Halle - Reideburg (Geburtshaus von Hans-Dietrich Genscher) ausgestellt. Am 29./ 30.9.2014 nahm Hans Krech am "Parlament der Deutschen Einheit" auf der Wartburg in Eisenach teil, auf dem eine Bilanz der Deutschen Einheit gezogen wurde. Am 30.9.2014 war Hans Krech einer der Parlamentspräsidenten des "Parlamentes der Deutschen Einheit". Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am 9.11.2014 gab die Münze Berlin eine  Gedenkmünze als Dank für den Beitrag der Bürger Halles zum Sturz des SED-Regimes heraus. In dem Begleitheft heisst es: "Halle im Herbst 1989: Ob in Kirchengemeinden, der Universität oder privaten Wohnungen: Überall diskutierten die Menschen über Reformen. Hier in Halle wird der einzige Aufstandsaufruf der DDR-Bürgerrechtsbewegung verfasst... Am 6. November gehen 80.000 Bürger in Halle für die Freiheit auf die Straße."
  • Hans Krech gehörte zum erweiterten Kaderkreis des Halleschen Fußballclubs HFC und der DDR-Fußballnationalmannschaft
  • Er stellte 42 Ausreiseanträge. Mit der Unterstützung des Hallensers Hans-Dietrich Genscher, damals Außenminister und Vizekanzler, wurde der 42. Antrag im August 1989 genehmigt und in der Nacht zum 21.9.1989 erfolgte die Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland
  • Seitdem entstanden 25 sicherheitspolitische Bücher und Studien sowie 178 wissenschaftliche Aufsätze, 104 Rezensionen und 49 Zeitungsaufsätze. Außerdem hat Hans Krech 19 Patente angemeldet.
  • Herausgeber der Buchreihen: "Bewaffnete Konflikte nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes" (20 Bände veröffentlicht) und "Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik" (29 Bände veröffentlicht)
  • Initiator des Projektes einer Friedenskonferenz für die Region Persischer Golf in Halle/S. und in Hamburg
  • 1990/91 wiss. Mitarbeiter Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik IFSH an der Universität Hamburg, 1992 - 2000 wiss. Mitarbeiter und freier Mitarbeiter am Deutschen Orient-Institut in Hamburg, 1.1.2001 - 30.9.2016 Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit e.V. WIFIS mit Büro in der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. 
  • Als einer der wenigen Reserveoffiziere der NVA Übernahme als Reserveoffizier bei den Panzergrenadieren der Bundeswehr. Heute ist Hans Krech Hauptmann d.R. in Hamburg.
  • Seit 2002 bildete Hans Krech Tausende Bundeswehrsoldaten für den ISAF-Einsatz in Afghanistan in Landeskunde/ Konfliktlage mit aus.  Seit 2017 auch Ausbildung von deutschen Soldaten für den Einsatz in Mali.
  • Am 7.7.2018 Wiederwahl als stimmberechtigter Experte in den FDP-Bundesfachausschuss Internationale Politik, dort Mitarbeit in der Fachgruppe Sicherheitspolitik. In der vorangegangenen Wahlperiode hat Hans Krech den Beschluss des FDP-Bundesvorstandes zur Beschaffung von bewaffnungsfähigen Drohnen für die Bundeswehr initiiert und mit durchgesetzt.
  • Hans Krech ist fest gelisteter Experte für Sicherheitspolitik bei n-tv/ RTL News, bei dem Internet-Radiosender detektor.fm (Leipzig) und beim "Hamburger Abendblatt"